Raifuku Yamahai Jikomi Junmai 720ml
Der Raifuku Yamahai Jikomi Junmai wird nach der traditionellen Yamahai-Methode aus Dewa-Sansan-Reis aus Yamagata gebraut. Ein kräftigerer Junmai mit Tiefe, angenehmer Säure und ausgeprägtem Umami. Besonders interessant als warmer Sake (Kanzake) und zu herzhaften Speisen.
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Raifuku Yamahai Jikomi Junmai – traditionell gebrauter Junmai aus Ibaraki
Yamahai – traditionelle Methode für mehr Tiefe
„Yamahai Jikomi“ bezeichnet eine traditionelle Art, den Shubo – den Hefeansatz für den Sake – herzustellen. Anders als bei der heute weit verbreiteten schnellen Methode wird die notwendige Milchsäure nicht einfach zugegeben. Sie entwickelt sich während des natürlichen mikrobiologischen Prozesses im Hefeansatz.
Dadurch benötigt die Herstellung mehr Zeit und kann einen kräftigeren, komplexeren Sake mit deutlicherer Säure und viel Umami hervorbringen.
Für seinen Yamahai verwendet Raifuku Dewa-Sansan-Reis aus der Präfektur Yamagata. Eine weitere Besonderheit deiner Abfüllung ist die Ringelblumen-Blütenhefe (Hanakobo), die den traditionellen Yamahai-Stil mit der für Raifuku typischen Arbeit mit Blütenhefen verbindet.
Besonders interessant als warmer Sake
Raifuku empfiehlt diesen Junmai ausdrücklich für den warmen Genuss. Besonders ab etwa 40 °C – Nurukan – entwickelt sich sein gereifter Charakter. Die Brauerei beschreibt dabei einen runden, gut gereiften Geschmack.
Damit ist der Raifuku Yamahai Jikomi eine interessante Wahl für alle, die Kanzake – warmen Sake – kennenlernen möchten. Durch seinen kräftigeren Charakter eignet er sich auch sehr gut als Speisebegleiter zu herzhaften Gerichten, Pilzen, gegrilltem Fleisch oder kräftiger gewürzten Speisen.
Wer bisher vor allem leichte und fruchtige Sake kennt, kann mit diesem Yamahai eine deutlich traditionellere und kräftigere Seite des japanischen Sake entdecken.
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Raifuku Shuzo – kleine Sake-Brauerei aus Ibaraki
Die Raifuku Shuzo Brauerei befindet sich in Chikusei in der Präfektur Ibaraki, nördlich von Tokio. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1716 zurück. Damals begann die Familie Fujimura, deren Wurzeln bei den Ōmi-Händlern lagen, in dieser Region mit der Herstellung von Sake.
Die Lage am Fuße des Tsukuba-Gebirges bietet gute Voraussetzungen für die Sake-Herstellung. Wasser, Reis und Hefe spielen bei Raifuku bis heute eine besonders wichtige Rolle. Die Brauerei arbeitet mit rund zehn verschiedenen Sake-Reissorten und wählt diese passend zum jeweiligen Sake aus.
Kleine Brauerei mit eigenem Charakter
Raifuku gehört zu den kleineren japanischen Brauereien. Heute arbeitet das Unternehmen mit einem kleinen Team von rund 15 Mitarbeitern. Gerade diese überschaubare Größe passt gut zur Philosophie der Brauerei: Qualität steht an erster Stelle.
Traditionelle Sake-Herstellung wird mit moderner Technik verbunden. Seit 2006 wird die Produktion von einem eigenen Team innerhalb der Brauerei durchgeführt.
Der Name Raifuku (来福) lässt sich sinngemäß mit „Glück kommt“ oder „kommendes Glück“ übersetzen. Dahinter steht der Wunsch der Brauerei, mit ihrem Sake den Menschen Freude und Glück zu bringen.
Hanakobo – Sake mit Hefe aus Blüten
Eine der interessantesten Besonderheiten von Raifuku ist Hanakobo (花酵母). Dabei handelt es sich um Hefestämme, die ursprünglich aus Blüten gewonnen wurden. Seit 2003 setzt Raifuku solche Blütenhefen für die Herstellung verschiedener Sake ein.
Je nach Sake werden unterschiedliche Hefestämme verwendet. Dazu gehören beispielsweise Hefen aus Sonnenblumen, Begonien und anderen Blüten. Jede Hefe kann die Gärung und damit auch Aroma und Geschmack des fertigen Sake unterschiedlich beeinflussen.
Zusammen mit der Auswahl verschiedener Reissorten ermöglicht dies Raifuku eine große geschmackliche Vielfalt – von klassischen Junmai bis hin zu besonders feinen Junmai Daiginjo.
Sake und japanische Liköre
Neben verschiedenen Sake stellt Raifuku auch japanische Fruchtliköre her. Dabei verbindet die Brauerei ihre Erfahrung in der Sake-Herstellung mit ausgewählten Früchten und anderen japanischen Zutaten.
| Inhalt | |
|---|---|
| Zutaten | |
| Alkoholgehalt | |
| Stil | besonders ab ca. 40 °C (Nurukan), Gekühlt oder warm, Kanzake, kräftig, vollmundig, trocken, umamireich |
| Polierrate | |
| Nihonshudo/SMV | |
| Säure | |
| Trinktemperatur | gekühlt bis warm; besonders ab ca. 40 °C (Nurukan), kalt oder erwärmt |
| Lagerung |




